OKUMA EUROPE
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Die Peter Josef Klein Feinmechanik GmbH (PJK) hat sich in den vergangenen Jahren als leistungsfähiger Partner für anspruchsvolle Dreh- und Frästeile etabliert. Neben Kunden aus dem allgemeinen Maschinenbau, der Lebensmittelindustrie und der Medizintechnik gewinnt insbesondere der Defense-Bereich zunehmend an Bedeutung. Steigende Stückzahlen, langfristige Projektlaufzeiten sowie hohe Anforderungen an Dokumentation und Rückverfolgbarkeit prägen das Tagesgeschäft. In diesem Umfeld entscheidet nicht allein die Fertigungskapazität über den Erfolg, sondern vor allem die Prozesssicherheit in der Produktion.
Entscheidend sind stabile Prozesse, reproduzierbare Qualität und eine hohe Lieferzuverlässigkeit. Deshalb investiert PJK nicht nur in Qualitätsmanagement und strukturierte Dokumentationsprozesse, sondern auch gezielt in die robuste und langfristig zuverlässige Maschinentechnologie von OKUMA.
Bereits Ende der 80er-Jahre investierte das Unternehmen in seine erste OKUMA Drehmaschine. Was damals eine vergleichsweise große Investition war, erwies sich rückblickend als strategische Weichenstellung. Seitdem setzt PJK im Drehbereich konsequent auf CNC-Maschinen von OKUMA und hat diesen Weg über mehrere Maschinengenerationen hinweg fortgeführt.
Konsequent standardisierter Maschinenpark
Mit den Jahren wurde der Maschinenpark systematisch erweitert und modernisiert. Heute umfasst er mehrere baugleiche Drehzentren der Baureihe LB3000 sowie eine MULTUS B300II für komplexe Bearbeitungen. Die Maschinen sind in vielen Bereichen bewusst standardisiert: „Identische Steuerungen, vergleichbare Spannsysteme und einheitliche Werkzeugaufnahmen sorgen dafür, dass unsere Mitarbeiter flexibel zwischen den Maschinen wechseln können und Programme effizient übertragen werden“, erklärt Peter Klein, Geschäftsführer der Peter Josef Klein Feinmechanik GmbH. „Dadurch lassen sich Rüstzeiten reduzieren und Produktionsprozesse stabil gestalten.“
Gerade für einen Lohnfertiger mit kleinen bis mittleren Losgrößen und regelmäßig wechselnden Bauteilen ist diese Standardisierung ein wichtiger Faktor. Sie ermöglicht eine hohe Reaktionsfähigkeit im Tagesgeschäft und erleichtert es, Kapazitäten innerhalb der Fertigung schnell zu verlagern.
Präzision und Stabilität im täglichen Einsatz
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für diese Stabilität und Langlebigkeit der OKUMA Maschinen ist die gebraucht erworbene Vertikaldrehmaschine der LVT-Baureihe im Maschinenpark von PJK. Trotz des Baujahrs 2008 liefert sie selbst im automatisierten Betrieb mit Palettensystem eine konstant hohe Wiederholgenauigkeit.

„Nach einem nächtlichen Stillstand kann die Maschine morgens unmittelbar wieder in die Produktion gehen, ohne dass sich die Maßhaltigkeit verändert“, betont Klein. „Bereits das erste gefertigte Bauteil entspricht den geforderten Toleranzen. Diese Zuverlässigkeit ist insbesondere bei Bauteilen mit hohen Qualitätsanforderungen ein entscheidender Faktor.“
Thomas Sonntag, Vertriebsingenieur OKUMA Deutschland, ergänzt: „Die massive Bauweise der Maschinen trägt wesentlich zu dieser Stabilität bei. Das hohe Eigengewicht und die steife Konstruktion sorgen für eine hervorragende Schwingungsdämpfung und thermische Stabilität – Eigenschaften, die sich direkt auf die Präzision im Fertigungsprozess auswirkt.“
Automation mit Augenmaß
Auch beim Thema Automation setzt die PJK auf eine pragmatische Herangehensweise. Roboterlösungen werden dort eingesetzt, wo sie wirtschaftlich sinnvoll sind, und die Produktionsabläufe unterstützen. Gleichzeitig bleibt man realistisch, denn eine Lohnfertigung mit wechselnden Bauteilen, unterschiedlichen Materialien und variierenden Qualitätsanforderungen lässt sich nicht vollständig automatisieren.
Die solide Maschinenbasis der OKUMA Maschinen bildet jedoch eine wichtige Grundlage für zukünftige Automationslösungen. Moderne Schnittstellen und eine durchdachte Systemarchitektur erleichtern die Integration zusätzlicher Systeme und sorgen dafür, dass die Fertigung flexibel weiterentwickelt werden kann.

Nachhaltigkeit durch langlebige Technologie
Die Erfahrungen aus mehr als drei Jahrzehnten zeigen, dass Langlebigkeit ein entscheidendes Kriterium bei Investitionen in Werkzeugmaschinen ist. Die robuste mechanische Konstruktion, die langfristige Ersatzteilverfügbarkeit und die Retrofit-Fähigkeit sorgen dafür, dass OKUMA Maschinen über viele Jahre hinweg wirtschaftlich betrieben werden können.
Ein weiteres Beispiel dafür ist die ebenfalls gebraucht erworbene Drehmaschine OKUMA LB300-M aus dem Jahr 1998. „Nach einer Spindelüberholung läuft die Maschine wie am ersten Tag“, so Peter Klein. Die Spindelüberholung für OKUMA Maschinen erfolgt professionell über das OKUMA-eigene Spindelreparaturzentrum in Krefeld, das ausschließlich Originalersatzteile verwendet und eine 24-monatige Gewährleistung auf Reparaturen bietet.
Gerade in Zeiten steigender Investitionskosten und wachsender Qualitätsanforderungen gewinnt diese Beständigkeit zunehmend an Bedeutung. Für die Peter Josef Klein Feinmechanik GmbH ist OKUMA daher weit mehr als ein Maschinenlieferant. Die langjährige Zusammenarbeit steht für technische Substanz, zuverlässige Präzision und eine Investitionssicherheit, die sich im täglichen Produktionsalltag immer wieder bestätigt.
Möchten auch Sie Ihre Produktivität steigern und Ihre Fertigung automatisieren? Unsere Experten beraten Sie gerne zu den passenden Lösungen für Ihre individuellen Anforderungen.
Für weitere Informationen zu beiden Unternehmen klicken Sie hier: Okuma Deutschland GmbH | PJK Feinmechanik GmbH
Autor / Text: Okuma Deutschland GmbH | Bildquelle: Okuma Deutschland GmbH und PJK Feinmechanik GmbH