Innovativ und präzise: CNC-Komplettlösungen live erleben in Halle 10, Stand E71

Okuma auf der AMB in Stuttgart: „Where metal comes alive“

Krefeld/Stuttgart, 23. Juni 2026. Reduzierte Komplexität, gesteigerte Präzision, kraftvolle Komplettlösungen: Als einer der führenden CNC-Werkzeugmaschinenhersteller hat Okuma die Bedürfnisse seiner Kunden fest im Blick. Auf der AMB 2026 in Stuttgart zeigt das Unternehmen anhand fünf leistungsstarker Maschinen, welche herausragenden Ergebnisse Fertigungsunternehmen im Zusammenspiel mit Automatisierungstechnologien erzielen können. Vom 15. bis 19. September 2026 heißt es in Halle 10, Stand E71: „Where metal comes alive“!

MULTUS U2000: Neue Maschine mit großer Leistung auf kleinstem Raum
Mit dem Dreh-/Fräszentrum MULTUS U2000 hat Okuma ein kompaktes All-in-one-Paket geschaffen, das trotz geringer Stellfläche einen großen Arbeitsraum bietet und bis hin zur komplexen 5-Achsen-Bearbeitungen verschiedene Fertigungsmöglichkeiten abdeckt: Das auf der AMB vorgeführte, neue Modell kann auch für die Zwei-Sattel-Simultandrehbearbeitung eingesetzt werden. Die Turn-Cut-Technologie erlaubt das Drehen außerhalb der Drehachse, das Y-Achsen- und B-Achsen-Drehen für stabilere Schnittbedingungen sowie eine Simultanbearbeitung mit NC-B-Achse sind ebenfalls möglich. Die Maschine verfügt über fünf intelligente Okuma-Technologien für maximale Effizienz. Dazu zählen unter anderem das „Thermo-Friendly Concept“, das Temperaturschwankungen während der Bearbeitung ausgleicht, das „Collision Avoidance System“, das Zusammenstöße während der Zerspanung verhindert, sowie „Machining Navi“, das selbstständig optimale Geschwindigkeiten für die vibrationsarme und präzise Bearbeitung wählt.

GENOS M460V-5AX: Simultanbearbeitung auf kleiner Fläche
Mit dem 5-Achsen-Bearbeitunsgzentrum GENOS M460V-5AX gelingt die hochpräzise Simultanbearbeitung von Werkstücken mit einem Durchmesser von bis zu 600x400 mm (BxH). Der automatische Werkzeugwechsler (ATC) bietet Platz für 48 Werkzeuge und unterstützt damit die unterbrechungsfreie Fertigung. Der beidseitig gelagerte Dreh-/Schwenktisch sowie die Doppelständer-Struktur sorgen für Genauigkeit und Steifigkeit, während Geschwindigkeit und Präzision dank Schnittvorschub von 32 m/min und einer Drehzahl von 15.000 min-1 sichergestellt sind. Messebesucher sehen die Maschine in Stuttgart in Kombination mit der automatisierten Palettenhandhabung UL-100. Diese bietet Lagerplatz für bis zu acht Nullpunktpaletten und ist für ein Transfergewicht von bis zu 100 kg ausgelegt. Zudem bietet die Schiebewagenlösung Möglichkeiten sowohl für den automatischen als auch den manuellen Betrieb.

LB3000EX III ARMROID: Horizontale Drehmaschine mit integriertem Roboterarm
Die LB3000 EX III gilt für die präzise Bearbeitung von Einzelteilen sowie von kleinen und mittleren Serien als eine der fortschrittlichsten horizontalen Drehmaschinen weltweit. Der Revolver mit zwölf Positionen eröffnet vielseitige Bearbeitungsmöglichkeiten, die Schrägbettkonstruktion sorgt für Genauigkeit und Stabilität. Dank der integrierbaren Automatisierungslösung ARMROID, einem Roboterarm mit großem Greifbereich, wird die Produktivität der Maschine weiter erhöht. Er ermöglicht u. a. das nahtlose Be- und Entladen der Werkstücke und lässt sich auch ohne Programmierkenntnisse einfach einrichten und bedienen.

LU4000 EX: Automatisierung für die Serienfertigung
Für die effiziente und hochgenaue Fertigung zylindrischer Bauteile ist die Zwei-Sattel-CNC-Drehmaschine LU4000 EX optimal geeignet. Sie ermöglicht die simultane und synchrone 4-Achsen-Bearbeitung und steigert so die Bearbeitungseffizienz. Auf der AMB demonstriert Okuma die Bearbeitung komplexer Teile in nur einer Aufspannung und zeigt die Maschine mit Y-Achse, angetriebenen Werkzeugen und Gegenspindel. Die LU4000 EX kann für die automatisierte Fertigung darüber hinaus mit Robotern, Portal- oder Stangenladern ausgestattet werden.

MA-4000H: Schwere Zerspanung leicht gemacht
Ob Serienfertigung in großem Umfang oder flexible Bearbeitungsmöglichkeiten für höchste Ansprüche: Okumas 4-Achsen-Horizontal-Bearbeitungszentrum MA-4000H erbringt dank robuster Bauweise und kraftvoller Spindel höchste Zerspanungsleistungen bei herausragender Präzision. Trotz des außergewöhnlich großen Bearbeitungsraums und einer Tischgröße von 400x400 mm wird nur wenig Stellfläche benötigt. Im Standard umfasst die Lösung bereits einen Zwei-Stationen-Palettenwechsler (2APC), der den mannlosen Betrieb auch über einen längeren Zeitraum hinweg ermöglicht. Optional lässt sich die MA-4000H außerdem mit flexiblen Fertigungssystemen, Palettenbahnhöfen und Robotern auf autonome Fertigung ohne Bedienpersonal aufrüsten.

OSP-Steuerung jetzt auch mit 3D-Programmierung
Okuma Europe zeigt auf der AMB in Stuttgart zum ersten Mal die neu geschaffene Lösung „3D-Direct“, die speziell für die europäischen Länder entwickelt wurde. Bearbeitungen wie Plan-, Kontur-, Taschen- und Fasenfräsen sowie Bohren und Gewindeschneiden lassen sich damit anhand von 3D-Daten direkt auf der OSP-Steuerung über das Touchscreen programmieren. Dafür werden STEP-Daten importiert und Werkzeugdaten selbstständig direkt aus der OSP-Steuerung bezogen. Das System schlägt anschließend automatisch die passenden Bearbeitungsstrategien für das perfekte Ergebnis vor.  Im Vergleich zu bekannten Systemen sinkt selbst bei komplexen Geometrien der Aufwand für Anwender erheblich. „3D-Direct“ ist zunächst für vertikale Bearbeitungszentren verfügbar, eine Ausweitung auf weitere Maschinentypen ist bereits vorgesehen. 

Live erleben
Mehr zu den Okuma-Komplettlösungen auf der AMB 2026 erfahren Interessierte unter https:// amb.okuma.de. Dort erhalten sie zudem einen Code für den Gratiseintritt auf die Messe.

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