Lohnfertigung auf höchstem Niveau

Wie Kratzer mit OKUMA höchste Präzision, stabile Prozesse und wirtschaftliche Fertigung vereint

Die Kratzer GmbH & Co. KG in Offenburg hat sich als leistungsstarker Partner für hochpräzise Zerspanung etabliert. Als global agierendes Unternehmen mit rund 550 Beschäftigten an den Standorten Offenburg in Deutschland und Jaroměř in Tschechien entwickelt und fertigt Kratzer Bauteile und Baugruppen aus einer Vielzahl von Werkstoffen im Kundenauftrag – und das schon seit 1962.

Das Unternehmen fertigt anspruchsvolle Bauteile für zahlreiche Branchen und setzt dabei zunehmend auf eine Vereinheitlichung seines Maschinenparks. In der Abteilung Futterdrehtechnik vertraut Kratzer heute konsequent auf CNC-Werkzeugmaschinen von OKUMA. Die Kombination aus absolut zuverlässiger Dienstleistung sowie persönlichem Rundum-Service und individuellen Hightech-Lösungen mit hoher Fertigungstiefe zeichnet Kratzer aus. Die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden werden bei allen Aktivitäten in den Mittelpunkt gestellt. Die Materialvielfalt ist entsprechend groß: Neben verschiedenen Stahl- und Edelstahlqualitäten werden regelmäßig Aluminium, Kupfer, Messing, Titan sowie die Nickelbasis-Superlegierung MP35 bearbeitet.

Vier Drehabteilungen für unterschiedliche Anforderungen

Kratzer steht für hohe Qualität und Prozesssicherheit durch Hightech-Lösungen und modernste Maschinen in der Fertigung. „Hier in Offenburg fertigen wir komplexe High-End-Komponenten, die nicht jeder fertigen kann“, erklärt Tobias Wieber, Abteilungsleiter Futterdrehtechnik bei der Kratzer GmbH & Co. KG. Die Fertigung ist klar strukturiert. Der Drehbereich gliedert sich in vier Abteilungen: Kurzdrehen, Langdrehen, Mehrspindler und Futterdrehtechnik. Die Aufgliederung hat Kratzer nach den technologischen Anforderungen vorgenommen. Während Kurz- und Langdreher überwiegend mit Stangenzuführung arbeiten, übernimmt die Futterdrehtechnik größere Durchmesser ab 65 mm.  Insgesamt fertigt Kratzer Drehteile in einem Durchmesserbereich von rund 1 bis 240 mm.

OKUMA LB3000 EX als Problemlöser

Der Einstieg in die Zusammenarbeit mit OKUMA entstand aus einer konkreten technischen Herausforderung. Für ein ringförmiges Getriebebauteil mit Durchmessern zwischen 60 und 210 mm musste eine Rundheitstoleranz von 6 µm prozesssicher eingehalten werden. Mit den vorhandenen Maschinen war dies nicht zuverlässig möglich. Nach gemeinsamen Probezerspanungen fiel die Entscheidung 2013 auf eine OKUMA LB3000 EX. Die Maschine wurde zusätzlich mit Glasmaßstäben, erweiterten Kühloptionen und optimierter Spanntechnik ausgestattet. „Die Anforderungen waren außergewöhnlich hoch“, erinnert sich Wilhelm Spät, Vertriebsingenieur bei OKUMA. „Unser Ziel war es, dem Kunden maximale Sicherheit im Prozess zu geben.“

Die Ergebnisse überzeugten: Die geforderte Präzision wurde zuverlässig erreicht – und gleichzeitig konnten kostenintensive Schleifprozesse entfallen. „Im Vergleich zum Schleifen benötigten wir nur noch etwa ein Fünftel der Bearbeitungszeit“, berichtet Jörg Büchele, stellvertretender Abteilungsleiter. Mehrere Bauteile wurden daraufhin vollständig auf die Drehbearbeitung umgestellt.

Ein entscheidender Faktor für diese Präzision ist das Thermo-Friendly Concept von OKUMA. Durch die intelligente Kombination aus Maschinendesign, Steuerung und Temperaturkompensation bleiben Maßhaltigkeit und Stabilität auch im Dauerbetrieb erhalten. „Schon kleine Temperaturschwankungen können Mikrometerabweichungen verursachen“, erklärt Wieber. „Die thermische Stabilität der OKUMA Maschinen gibt uns hier echte Prozesssicherheit.“

Wachstum durch Standardisierung

Aufgrund der positiven Erfahrungen folgten weitere Investitionen: Heute betreibt Kratzer sieben OKUMA Maschinen – darunter Modelle der Baureihen LT, LB, LU sowie eine MULTUS. Die Auswahl orientierte sich an Bauteilkomplexität, Losgrößen und Produktivitätsanforderungen. „Die Prioritäten waren unterschiedlich, je nachdem, ob wir nur wenige Teile oder bis zu 2.000 Stück fertigen müssen“, erläutert Wieber. „Da kommt es entweder auf kurze Rüstzeiten oder hohe Produktivität beim Zerspanen an.“

Trotz mehr als 300 regelmäßig wiederkehrender Bauteile verfolgt die Abteilung Futterdrehtechnik eine klare Strategie zur Reduzierung der Maschinenvielfalt. Ziel ist es, Schulungsaufwand, Rüstzeiten und Komplexität zu reduzieren. „Die Maschinen sind schnell beschafft, qualifiziertes Personal entwickelt sich jedoch über Jahre“, so Wieber.

Ein klarer Vorteil ist dabei die einheitliche OKUMA OSP-Steuerung. Die Mitarbeiter schätzen insbesondere die intuitive Dialogprogrammierung sowie das Collision Avoidance System (CAS), das Kollisionen zuverlässig verhindert, indem Maschine, Werkzeuge und Werkstücke virtuell simuliert werden. Das Zusammenspiel aus Maschine, Steuerung und Software sorgt für hohe Prozesssicherheit und reduziert Stillstandzeiten erheblich.

Qualität und Zuverlässigkeit werden geschätzt

Genauigkeit und Präzision stehen neben einem optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis im Fokus. Die Futterdrehtechnik setzt daher weiter auf eine Vereinheitlichung ihres Maschinenparks: „Wir brauchen einen zuverlässigen Partner, der technologisch ein breites Spektrum abdeckt“, sagt Wieber. „Die Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit der OKUMA Maschinen überzeugen uns.“

Mit der OKUMA LT2000 EX haben die Fertiger einen klaren Favoriten im Maschinenpark. Durch die Komplettbearbeitung mit zwei Revolvern konnten die Produktionskosten deutlich gesenkt werden. Neben der hohen Produktivität beeindruckte vor allem die erzielbare Präzision – auch hier konnten Schleifprozesse durch Drehen ersetzt werden, mit Zeiteinsparungen von rund 30 Prozent. „Rückblickend würden wir diese Maschine am liebsten noch stärker standardisieren“, so Wieber. „Sie deckt einen sehr großen Teil unseres Teilespektrums ab und bietet hohe Flexibilität.“

Auch OKUMA begleitet diese Entwicklung partnerschaftlich. „Die LT-Baureihe kann künftig eine tragende Rolle spielen, ergänzt durch spezialisierte Maschinen für besondere Aufgaben“, erläutert Spät.

Das Beispiel Kratzer zeigt, wie OKUMA Maschinen durch Präzision, thermische Stabilität, intelligente Steuerung und hohe Prozesssicherheit messbaren Mehrwert liefern. Die Möglichkeit, Schleifprozesse zu ersetzen, Rüstzeiten zu reduzieren und komplexe Bauteile wirtschaftlich zu fertigen, stärkt nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit des Anwenders.

Für Kratzer ist OKUMA heute nicht nur Maschinenlieferant, sondern ein langfristiger Technologiepartner – und damit die richtige Wahl für zukunftssichere CNC-Fertigung.

 


 

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Für weitere Informationen zu beiden Unternehmen klicken Sie hier: Okuma Deutschland GmbH | Kratzer GmbH & Co. KG
Autor und Bildquelle: Dipl.-Phys. Manfred Flohr

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