Horizontal vs. vertikal - Welche CNC-Drehmaschine für welche Anwendung?

CNC-Drehmaschinen werden unterschieden nach horizontalen und vertikalen Ausführungen. Die Spindelachse einer vertikalen Drehmaschine befindet sich parallel zur Gravitation befindet. Dagegen liegt die Spindel einer horizontalen Drehmaschine parallel zum Boden. Diese baulichen Unterschiede haben einen hohen Einfluss auf die Funktionalität der Maschine. Zwar sind Horizontaldrehmaschinen weiter verbreitet. Doch sollten die Vorteile und Möglichkeiten von vertikalen Drehmaschinen nicht unterschätzt werden.

Welche Drehmaschine für kurze Werkstücke?

Bei Vertikaldrehmaschinen stehen die Werkstücke aufrecht. Um sie in Position zu halten, wird weniger Spannkraft benötigt als bei horizontalen Drehmaschinen. Noch wichtiger ist, dass vertikale Drehmaschinen zum Drehen von relativ kurzen aber schweren Objekten mit großem Durchmesser genutzt werden können. Zu den Werkstücken können große Räder oder Scheiben, große Lager, Teile aus der Luft- und Raumfahrt, schwere Gussteile und viele mehr gehören.

Mit vertikalen Drehmaschinen können Sie von höherer Schnittkraft profitieren. Das führt zu mehr Zerspanungsleistung und reduziert die Zykluszeiten. Somit ist vertikales Drehen weitaus produktiver als horizontales Drehen. Ein weiterer, oft unterschätzter Vorteil ist, dass in der Regel weniger Aufstellfläche benötigt wird als bei horizontalen Drehmaschinen.

Lange Teile müssen in die Horizontale

Vertikale Drehmaschinen bieten viele Vorteile. Trotzdem können manche Aufgaben nur von ihren horizontalen Geschwistern erledigt werden. Letztere zeigen vor allem ihre Stärken, wenn es um das Drehen von langen Werkstücken geht. Sie besitzen die Fähigkeit, Teile mit Spannvorrichtungen, einem Reitstock und gar einer stationären oder nachgeschalteten Auflage zu montieren. So lassen sich zum Beispiel lange Wellen drehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Drehmaschine

https://www.nc-fertigung.de/warum-ein-lohnfertiger-14-okuma-drehmaschinen-besitzt

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