Machen Sie die Spindel glücklich: 5 einfache Schritte um Ihre Maschine in Bestform zu halten

Die Spindel ist das Herz einer jeden Werkzeugmaschine. Obwohl sie so wichtig ist, wird ihre Wartung oft vernachlässigt. Dabei hat jede noch so kleinste Ungenauigkeit eine direkte Auswirkung auf die Qualität des Endprodukts. Sich um die Spindel zu kümmern heißt daher auch, sich um die Fertigungsqualität zu kümmern. Noch viel schlimmer sind jedoch die Gefahren für Mensch und Maschine die von einer schlecht gewarteten Spindel ausgehen. Von teuren Unfällen bei denen die Werkzeugmaschine schwer beschädigt wird bis hin zu schweren Unfällen mit Verletzten ist alles möglich. Alle Schritte zur Wartung der Spindel finden sich im Bedienungs- und Wartungshandbuch von Okuma. Das Befolgen dieser Anweisungen stellt sicher, dass die Spindel weitauslänger länger einsatzfähig bleibt als die Dreijahresgarantie von Okuma auf neue Spindeln.

  1. Machen Sie es dicht: Der Grund für viele Spindelprobleme ist ein Leck von Kühlflüssigkeit in die Spindel. Ist die Dichtung beschädigt, kann Kühlflüssigkeit unter Hochdruck austreten und den Steilkegel verunreinigen. Daher sollten der Stift, durch den das Kühlmittel durch die Spindel fließt, regemäßig überprüft und ausgetauscht werden. Neben dem Benutzerhandbuch ist an jeder Maschine mit Spindelkühlung ein Wartungsplan an der Gehäuseseite angebracht.
  2. Halten Sie es glatt: Selbst der beste Kühlmittelstift bringt nichts wenn der Anzugsbolzen beschädigt ist. Um richtig mit dem Stift zusammenzuarbeiten muss der Bolzen eine geschliffene Oberfläche besitzen und die Durchgangsbohrung muss den Spezifikationen des Handbuches entsprechen. Die Dichtfläche des Bolzens muss frei von Abrieb, Kratzern oder Dellen sein. Defekte Anzugsbolzen können nicht nur Kühlmittellecks zur Folge haben sondern die Maschine ernsthaft beschädigen oder zu Unfällen mit Personenschäden führen.
  3. Checken Sie Lecks: Sicherzustellen, dass nichts leckt ist immer eine gute Idee. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf das Ende und den oberen Teil gelegt werden damit sichergestellt ist, dass Dreheinheit einwandfrei funktioniert und dass keine Dichtungen undicht sind.
  4. Schmieren Sie richtig: Der Schmiermitteltank sollte ausschließlich das in Abschnitt 3 des Bedienungs- und Wartungshandbuches gelistete Schmiermittel enthalten. Nur wenn die Spindellager korrekt geschmiert sind, funktionieren sie langfristig zuverlässig.
  5. Lassen Sie Luft dran: Stellen Sie sicher, dass die Luftfilter der Kühlungseinheit für die Spindel sauber sind und warten Sie sie wie es in Abschnitt 5 des Handbuches gezeigt wird. Dieselben Schritte sollten Sie auch bei den übrigen Luftfiltern anwenden. So bleibt der Kühlschmierstoff immer kalt genug um ein Überhitzen zu verhindern und die erhält Spindel erhält immer einen Mix aus frischer Luft und Schmiermittel.
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